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Eine faszinierende Fauna

Die Alpen beherbergen eine Vielzahl von Tierarten von besonders bekannten bis hin zu sehr unauffälligen.

Einige sind bedroht, andere sind wieder eingeführt oder kommen von selbst in ihre ursprünglichen Reviere zurück.

Die Schutzgebiete bedeuten für viele von ihnen einen lebenswichtigen Rückzugsort. Die Landschaftszerstückelung und die wachsende Urbanisierung schränken die Ausbreitungsmöglichkeiten zunehmend ein (Migration, Nahrungsmittelsuche, Fortpflanzung, etc. ): Der Erhalt bzw. die Schaffung von Verbindungen (ökologische Korridore, etc.) zwischen ihren Lebensräumen ist folglich unabdingbar.  

 Man zählt ungefähr 30000 Tierarten in den Alpen, davon:

  • 15 Reptilienarten
  • 21 Amphibienarten (darunter eine endemische)
  • etwa 80 Fischarten
  • etwa 80 Säugetierarten, hauptsächlich Mäuse, Feldmäuse oder Fledermäuse, von denen einige endemisch sind, wie die Alpenfeldmaus oder die bayrische Feldmaus
  • etwa 200 Nistvogelarten
  • und fast 20000 wirbellose Tierarten! (Schätzung)

 

Die bekanntesten und symbolischsten Arten sind natürlich:

  • die großen Huftiere : Gemse, Steinbock, Mufflon ...
  • die Raubvögel : Königsadler, Bartgeier, Gänsegeier...
  • die Hühnervögel : Birkhuhn, Alpenschneehuhn...
  • die großen Raubtiere : Bär, Wolf, Luchs

Natürlich nicht zu vergessen das allseits bekannte Alpenmurmeltier, aber gleichzeitig die scheueren oder verkannteren Arten, wie der Schneehase, der Mauerläufer, der Tannenhäher, der rote Apollo, der Alpenbock oder auch noch der Lanza Alpensalamander, erst 1988 entdeckt: Er fühlt sich auf der französisch-italienischen Hangseite des Monte Viso heimisch und seine extreme geografische Restriktion macht ihn damit zu einer der seltensten Amphibienarten der Welt!